Körperpflegemittel-ein giftiger Cocktail

Während das Interesse an einer biologisch-organischen Ernährung inzwischen sehr groß ist, fehlt dieses Bewusstsein bei Kosmetik- und Körperpflegeprodukten noch fast vollständig. Hinzu kommt, dass die chemischen, teilweise giftigen Inhaltsstoffe nicht einmal auf der Verpackung deklariert sind.

Wir sind uns nicht darüber im Klaren, dass der Empfänger unserer Eitelkeiten das grösste Organ unseres Körpers ist: unsere Haut. Sie ist nämlich viel mehr, als nur die Abdeckung dessen, was darunter liegt. Die Haut ist eine lebende, atmende Hülle - jedenfalls soweit wir es ihr erlauben. Wenn wir sie jedoch mit chemischen Cremes und Lotionen zuschmieren, sinkt ihre angeborene Fähigkeit zu atmen, also zu leben. 
Da die Haut ein Organ ist, das Stoffe leicht aufnimmt, saugt sie alle Mixturen ein, die wir auf ihre Oberfläche auftragen. Wenn diese Produkte nützliche Inhaltsstoffe enthalten, dann entsteht kein Schaden. Doch wenn sie Chemikalien enthalten, die sich im Bindegewebe Im Laufe der Jahre anreichern, dann mutieren unsere einfachen Hygienegewohnheiten zu einem riskanten Lebensstil, der uns viele Krankheiten bescheren kann.

Was findet man in allgemein gebräuchlichen Körperpflegenmitteln und Kosmetika? 
Häufig enthalten sie einen Cocktail aus Chemikalien, die als Karzinogene (krebserregende Stoffe) wirken.
Sie enthalten z.B.:
>Hautreizmittel,
>Wachstumsgifte (beeinträchtigen vor allem das physische und geistige Wachstum von Kindern),
>endokrinen Disruptoren (stoppen die Produktion von Hormonen, blockieren ihre Weiterleitung im Körper und hemmen so die Entwicklung),
>Mutagene (Stoffe, die Veränderungen in der DNA herbeiführen),
>Neurotoxine (Stoffe, die unsere Fortpflanzungsorganesorgane schädigen)
>Sensibilatoren(Chemikalien, die auf normalem Gewebe nach wiederholter Anwendung allergische Reaktionen auslösen)

LIEBER BASISCH PFLEGEN MIT NATÜRLICHEN PFLANZENÖLEN

Biochemisch gesehen ist der Mensch ein basisches Wesen. Beispielsweise wachsen Babys im Mutterleib mit einem pH-Wert von 8 bis 8,5 heran. Das ist sogar ein höherer, basischer Wert, als der pH-Wert des Blutes. Denn dieser liegt bei pH 7,35 bis pH 7,45. Ein neutraler pH-Wert liegt bei 7. Alles darunter entspricht einem sauren Milieu.
Auch das Meer, der Ursprung allen Lebens, weist einen pH-Wert von 8 bis 8,5 auf. Das Gleiche gilt für Trinkwasser, denn dies hat üblicherweise einen pH-Wert von 7 bis 7,5.

WARUM BASISCH?

Kommt unser Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht, wirkt sich das negativ auf die Gesundheit aus. Unser Körper ist darum andauernd bestrebt, den pH-Wert konstant zu halten. Um dies zu erreichen, greift er auf alle Basen-Puffer zurück, die er bekommen kann (beispielsweise aus den Knochen). Zusätzlich versucht er, überschüssige Säuren auszuscheiden und/oder im Bindegewebe einzulagern. Cellulite und vorzeitige Faltenbildung können ebenfalls das unschöne Ergebnis einer chronischen Übersäuerung sein. Die basische Hautpflege trägt dazu bei, einer Übersäuerung entgegen zu wirken.

Nicht nur falsche Pflege, auch Stress, schlechte Ernährung und Genussgifte können den Körper und somit die Haut übersäuern.
Der Körper versucht dauerhaft, den eigenen pH-Wert konstant zu halten. Dies geschieht vorwiegend über die Nieren und die Lunge, aber auch über die Haut. Denn durch die Poren sondern wir Schweiß ab. Enthält der Körper zu viele Säuren, kann die Haut als größtes Ausscheidungsorgan häufig nicht mehr reibungslos arbeiten.

So unterstützt ein basisches Bad mit Meersalz oder Natron die Säureausleitung und basische Körperpflege sorgt für eine Rückfettung der Haut.

Ein spannendes Thema! 
Fragen Sie mich. Ich berate Sie gern.